Knochenerkrankungen (Osteologie)

Orthopädie

Die Osteologie beschäftigt sich mit der Lehre, Forschung und Wissen über das Muskel- und Skelettsystem und dessen Wechselbeziehungen zu anderen Organen in Gesundheit und Krankheit.
Der DVO ist der interdisziplinäre Zusammenschluss aller wissenschaftlichen Fachgesellschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sich mit den Erkrankungen des Knochens befassen. http://www.dv-osteologie.org/
Bereits 2000 wurde vom DVO eine Weiterbildungsordnung für Ärzte nach speziellen Kriterien aufgelegt, nach deren erfolgreicher mehrjähriger Teilnahme das Zertifikat „Osteologe DVO“ verliehen wurde.
Herr Dr. Wirkner hat diese Weiterbildung seit 2003 absolviert und 2005 als zertifizierter Osteologe abgeschlossen. Dieses Qualitätszertifikat bedarf einer fünfjährigen kontinuierlichen Erneuerung durch Fortbildungsmaßen und Testate (Rezertifizierung).
Seit 2003 beschäftigt er sich schwerpunktmäßig mit Knochenstoffwechselerkrankungen, insbes. der Diagnostik u. Therapie der Osteoporose.
Die Osteoporose ist durch eine übermäßig rasche Verminderung der Knochenmasse und eine Zerstörung der Knochenarchitektur charakterisiert. Es resultiert eine verminderte Knochenfestigkeit und folglich ein erhöhtes Knochenbruchrisiko. Sie ist die häufigste Knochenerkrankung im höheren Lebensalter und kann das gesamte Skelettsystem betreffen. Bei etwa 20-30% der Frauen, die über 50 Jahre alt sind und ca. 5% der Männer liegt eine Osteoporose vor. Bundesweit ist mit etwa 850.000 Neuerkrankungen jährlich zu rechnen. Die durch Osteoporose verursachten direkten und indirekten Krankheitskosten belaufen sich mittlerweile auf ca. 3 Milliarden Euro in Deutschland und haben damit eine große volkswirtschaftliche Bedeutung.
Die Osteoporose wurde von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) auf die Liste der 10 wichtigsten weltweiten Erkrankungen gesetzt.
Wir bieten in unserer Praxis das gesamte Spektrum der osteologischen Diagnostik und individualisierten Therapie:

  • Ausführliche Erhebung der Krankheitsgeschichte
  • Risikoanalyse bzgl. Osteoporose und Knochenbruchgefahr
  • Befundbezogene körperliche Statuserhebung
  • Bildgebende Diagnostik (Röntgen od. nach Bedarf MRT)
  • Knochendichtemessung nach der DXA-Methode (weltweiter Standard)
  • Labordiagnostik
  • Ausarbeiten eines individuellen Behandlungsplanes
  • Kontinuierliche Weiterbetreuung und Kontrolluntersuchungen